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31.10.10 Frankfurt-
Marathon
42,1 km

Burkhard
03:11:51

Burkhard beim Frankfurt-Marathon
Burkhard beim Frankfurt-Marathon

Burkhard beim Frankfurt-Marathon
Urkunde

17.20.10 Bottwartal-Marathon 42,1 km

Frank
03:12:42
Frank beim Bottwartal-Marathon
Frank beim Bottwartal-Marathon

Laufbericht von FRANK STILLER:

***LINK ZUR PDF-DATEI***

Frank beim Bottwartal-Marathon
Frank beim Bottwartal-Marathon

17.09.10 8. SportScheck-
Nachtlauf
10 km

Burkhard
39:22
Sascha
39:33
Horst
40:09
Karin
43:52
Kerstin
44:34
Max
45:21
Andrea
48:29
Jürgen
50:17

LAUFTREFF-HANNOVER.DE beim 8. SportScheck-Nachtlauf
Ergebnisse

LAUFTREFF-HANNOVER.DE vor dem 8. SportScheck-Nachtlauf
Vor dem 8. SportScheck-Nachtlauf
(o. v. l.): Ronny, Laura, Maren, Horst, Burkhard, Sascha, Max und Karin
(u. v. l.): Kerstin und Alex.

LAUFTREFF-HANNOVER.DE vor dem 8. SportScheck-Nachtlauf
"In Lauf-Montur"
(o. v. l.): Horst, Kerstin, Sascha, Karin, Burkhard und Andrea

LAUFTREFF-HANNOVER.DE beim 8. SportScheck-Nachtlauf
Burkhard im Ziel

LAUFTREFF-HANNOVER.DE beim 8. SportScheck-Nachtlauf
Alle im Ziel

29.08.10 7. BKK
Eilenriederennen
10 km

Karin
44:09

Laufbericht von KARIN FLUCHTMANN:

Die "alte Rennbahn" in der Eilenriede machte am Sonntag ihrem Namen wieder alle Ehre. Nicht auf zwei Rädern, sondern auf zwei Beinen bewegten sich etwa 300 Mitstreiter auf der –inklusive U-Turn- 10 km langen Piste quer durch den Stadtwald Hannovers.

Das Eilenriederennen startete nach einem kollektiven Aufwärmhüpfprogramm (welches aufgrund der herbstlichen Temperaturen allerdings auch angebracht war) um 10:35 Uhr. Nach einem schnellen Start zog sich das Feld rasch in die Länge. Glücklicherweise fand ich vor mir einen gleich getakteten Läufer, an dessen Fersen ich mich bis in den Zieleinlauf heften konnte. In der letzten Kurve gab es dann doch noch einige Zuschauer, die unermüdlich und unbeeindruckt vom Wetter die Läufer zum Endspurt anfeuerten.

Vielleicht bot das Rennen nicht das aufregende Erlebnis, welches sich bei den ganz großen Lauf-Veranstaltungen bereits im Startblock einstellt, dafür war es aber eine tolle Möglichkeit, das heimische Revier des Lauftreffs auch mit anderen Mitstreitern zu teilen.

21.08.10 10. Müritz-
Lauf
76,7 km

Norbert
10:43:40 Std.
10. Müritz-Lauf
Norbert beim 10. Müritz-Lauf

Laufbericht von NORBERT KÜNKEL:

***LINK ZUR PDF-DATEI***

10. Müritz-Lauf
Norbert beim 10. Müritz-Lauf

20.06.10 Stadtolden-
dorfer 24
Stunden-Lauf
127,5 km

Norbert
17:35 Std.
Stadtoldendorfer 24-Stunden-Lauf
Norbert beim Stadtoldendorfer 24-Stunden-Lauf

Laufbericht von NORBERT KÜNKEL:

***LINK ZUR PDF-DATEI***

Stadtoldendorfer 24-Stunden-Lauf
Norbert beim Stadtoldendorfer 24-Stunden-Lauf

Stadtoldendorfer 24-Stunden-Lauf
Norbert beim Stadtoldendorfer 24-Stunden-Lauf

20.06.10 7. KKH-
Allianz-Lauf
6 km

Susanne
31:00
Maren
32:00
7. KKH-Allianz-Lauf
Maren (links) und Susanne beim 7. KKH-Allianz-Lauf

Laufbericht von MAREN TEICHMANN:

***LINK ZUR PDF-DATEI***

05.06.10 Hildesheimer
Landschaftslauf
52 km

Norbert
7:19 Std.
Hildesheimer Landschaftslauf
Norbert (ganz rechts) beim Hildesheimer Landschaftslauf

Laufbericht von NORBERT KÜNKEL:

***LINK ZUR PDF-DATEI***

Hildesheimer Landschaftslauf
Norbert beim Hildesheimer Landschaftslauf

04.06.10 27. Döhrener
Abendlauf
10 km

Klaus
44:57
Ilona
51:33
Susanne
57:59

LAUFTREFF-HANNOVER.DE vor dem 27. Döhrener Abendlauf
Vor dem 27. Döhrener Abendlauf
(v.l.): Susanne, Ilona und Klaus

Laufbericht von SUSANNE ELSEL:

***LINK ZUR PDF-DATEI***

09.05.10 16. Prag-
Marathon
42,1 km

Sven
03:06:04
Martina
04:10:22
Martina und Sven beim 16. Prag-Marathon
Martina und Sven beim 16. Prag-Marathon

Laufbericht von SVEN PHILIPPI

Am 09.05.2010 starteten Martina und ich mit ca. 5.000 Gleichgesinnten in Prag beim 16. Stadtmarathon. Start und Ziel war der Altstädter Ring. Die Strecke führte entlang der Moldau über verschiedene Brücken (aber wegen Umbauarbeiten diesmal nicht über die Karlsbrücke), durch die Altstadt bis zurück zum Startpunkt. Das Streckenprofil war sehr abwechslungsreich, aber durch lange Abschnitte mit Kopfsteinpflaster doch ziemlich anstrengend.

Schon morgens beim Aufstehen lächelte uns die Sonne entgegen und versprach uns einen schweisstreibenden Lauf. Positiv war aber anzumerken, dass es zahlreiche Verpflegungstände gab mit Wasser, Iso-Getränke, Bananen und Schwämme. Etwas angeschlagen, aber glücklich und müde haben wir das Ziel erreicht.

Am folgenden Tag konnten wir die Schönheit der Stadt im gemäßigtem Schritttempo auf uns wirken lassen, bevor wir dann am Abend wieder nach Deutschland zurück geflogen sind.

08.05.10 12. Marathon-
Staffellauf

Gesamtzeit:
02:47:43
42,1 km

Max
Torsten
Ilona
Norbert
Jens
Harald
Ulrich

LAUFTREFF-HANNOVER.DE bei der 12. Marathon-Staffel
Nach der 12. Marathon-Staffel
(v. l.): Ilona, Ulrich, Harald, Max, Jens, Torsten und Norbert

02.05.10 20. TUIFly Marathon 42,1 km

Burkhard
3:24:46
Maren
04:46:50
Maren beim 20. TUIFly Marathon
Maren vor dem 20. TUIFly Marathon (links Martin, rechts Burkhard)

Laufbericht von MAREN TEICHMANN: TUI-Fly Marathon Hannover 2. Mai 2010

Jubiläum in Hannover: Zum 20. Mal gingen am Sonntag, den 2. Mai, die Teilnehmer auf die abwechslungsreiche Strecke durch die Landeshauptstadt. Doch das Wetter war gar nicht jubiläumshaft. Für Mai war es eindeutig zu kalt.

Als pünktlich um 9 Uhr der Startschuss für die Marathonis fiel, war der Himmel wolkenverhangen und grau. Inmitten der Menschenmenge befanden sich Burkhard, der sich angesichts der Witterungsbedingungen bereits von seiner angestrebten Bestzeit verabschiedet hatte, sein Freund und Laufkollege Martin, der trotz des Wetters an eine Verbesserung seiner Marathonzeit glaubte, und meine Wenigkeit, der Zeiten und Tempo völlig egal waren. Für mich war es der erste Marathon und somit lautete das Ziel einzig und allein: ANKOMMEN.

Nervös und aufgeregt mit der Frage, ob ich die Distanz wohl tatsächlich schaffen würde, ging ich also auf die Strecke. Auf dem ersten Abschnitt in Döhren/Wülfel feuerte mich Max vom Lauftreff vom Fahrrad aus an. Am zweiten Erfrischungs- und Verpflegungspunkt warteten Laura und Helmut vom Lauftreff auf mich, die mit ihrem Post-Sportverein, den Läufern Wasser und Apfelschorle reichten. Gestärkt ging es die Hildesheimer Straße hinauf Richtung City. „Los Maren, du schaffst es!“ So jubelten mir ganz unverhofft viele bekannte Gesichter vom Lauftreff am Aegi zu, die eine halbe Stunde später beim Halbmarathon starten wollten. Beflügelt von diesen Anfeuerungsrufen ging es weiter in die List. Hier war wie immer super Stimmung und ganz viel Musik.

Doch dann wurde es plötzlich menschenleer und einsam auf der Strecke. Auch zwischen den Läufergruppen vergrößerten sich die Abstände und ich lief zum Teil allein. Wir hatten Kilometer 20 erreicht, das Ziel noch weit weg und schon sank meine Motivation. Zum Glück wartete Ronny an der Strecke auf mich, Grund genug weiterzulaufen. So kämpfte ich mich über die Mittellandkanal-Brücken und über die gefühlt unendlich lange Vahrenwalder Straße zum nächsten vereinbarten Punkt bei Kilometer 30. Hier winkte mir auch wieder Laura zu, die ihren Verpflegungsdienst inzwischen beendet hatte. In der Nordstadt trafen Halbmarathonis und Marathonis auf der Strecke zusammen und ich musste mich erst wieder an die vielen Läufer gewöhnen. Aber die Masse zog mich Schritt für Schritt mit.

Bei Kilometer 34 überholte mich Lena vom Lauftreff, wünschte mir viel Glück und sagte „Jetzt ist es nicht mehr weit – ehrlich!“ Ja, ab diesem Zeitpunkt wusste ich: Etliche Kilometer hatte ich jetzt in den Beinen, den Rest würde ich auch noch schaffen. Und so kämpfte ich mich weiter durch den Georgengarten. Wer hier ins Gehen verfiel, wurde von anderen Läufern wieder mitgezogen. Auch ich sammelte einen „gestrandeten“ Läufer ein und motivierte ihn, sich mir anzuschließen. Die letzten Kilometer absolvierte ich wie in Trance: einfach weiterlaufen, bloß nicht aufhören. Doch wer hätte das gedacht: Auf den letzten Metern konnte ich noch einmal alle Kräfte mobilisieren. Die Zielkurve in Sicht rannte ich los, angefeuert von Massen von Menschen, Trommeln und Tröten überquerte ich die Ziellinie. In diesem Moment realisierte ich: Ich bin ANGEKOMMEN und nun ein Marathoni!

Natürlich sind auch noch mehr Läuferinnen und Läufer vom "Lauftreff-Hannover.de" gestartet:

LAUFTREFF-HANNOVER.DE beim 20. TUIFly Marathon
Vor dem 20. TUIFly Marathon (21,1 km)
(O. v. l.): Norbert, Max, Susanne, Torsten
(U. v. l.): Imke, Karin, Lena; es fehlt: Andreas

Ergebnisse Halbmarathon
Susanne: 01:46:16
Karin: 01:49:19
Imke: 01:45:56
Lena: 01:56:14
Norbert: 01:48:28
Max: 01:36:40
Torsten: 01:35:35
Andreas: 01:36:42

LAUFTREFF-HANNOVER.DE beim 20. TUIFly Marathon
v. l.: Karin, Susanne und Imke

17.04.10 3. PUMA
Airport-Run
21,1 km

Sven
01:24:10
Susanne
01:49:47
Martina
01:53:16

10,2 km

Sascha
39:32
Jens
48:12
Alex
54:31
LAUFTREFF-HANNOVER.DE beim 3. PUMA Airport-Run
Vor dem 3. PUMA Airport-Run
(v.l.): Martina, Susanne, Jens, Sascha, Sven und Alex

Laufbericht von SUSANNE ELSEL: Keine Flugzeuge und kein Käsekuchen, dafür aber Sonne satt!

Der diesjährige PUMA Airport-Run wird mit großer Wahrscheinlichkeit in die Geschichte der Airport-Runs eingehen, so gab es doch etwas Einzigartiges in diesem Jahr. Nicht etwa der enorme Teilnehmerzuwachs (über 2.000 Läufer), die teilweise missglückte Organisation bezüglich der Anreise, der verspätete Start der Läufe oder der strahlend blaue Himmel, sondern - und wer hätte das gedacht - das völlige Fehlen startender oder landender Flugzeuge auf dem Flughafen Hannover/Langenhagen!

Aufgrund einer riesigen Aschewolke in etwa 11 Km Höhe über ganz Nord- und Mitteleuropa, die von einem Vulkanausbruch auf Island stammte und durch anhaltenden Nord-West-Wind nach Europa geblasen wurde, wurde beinahe der gesamte Luftverkehr über Mitteleuropa gesperrt. Nicht ein einziges Flugzeug durfte mehr starten oder landen, was zur Folge hatte, dass Hunderttausende Passagiere auf der ganzen Welt nicht ihr Ziel erreichten. Wir aber erreichten das Ziel trotz allem, … und zwar in Laufschuhen.

Beim Halbmarathon ("around the airport") waren Sven, Martina und ich an den Start gegangen. Wir kannten die Strecke bereits vom vergangenen Jahr, und ich hatte mich ganz besonders auf den Abschnitt entlang der direkten Abzäunung zu den Rollbahnen gefreut, in der Hoffnung, möglichst viele Flugzeuge starten und landen zu sehen. Unser Weg führte uns auch durch die Feldmark, durch kleine Wälder, über Autobahnbrücken und durch Neubauviertel hindurch und schließlich zurück zum Flughafen auf die Zielgerade.

Alex, Sascha und Jens hatten sich für den 10,2-Km-Lauf entschieden, der in nord-östlicher Richtung vom Flughafen wegführte, eine Schleife durch Wohnviertel und durch die Feldmark machte und dann wieder zurück führte ins Ziel auf Parkplatz 10.

Vor allem Sascha (39 Minuten für 10,2 Km) und Sven (1:24 Stunden für 21,1 Km) glänzten mit super Zeiten. Aber auch Alex, Jens, Martina und ich waren am Ende zufrieden und vor allem gesund und munter im Ziel angekommen. Dort gab es Bananen, Äpfel und Wasser. Die Verpflegung hätte ruhig etwas üppiger ausfallen können! Und auch beim ursprünglich reichhaltigen Kuchenbuffet waren die besten Sorten längst verkauft (allem voran natürlich der Käsekuchen!). Unser Fazit: nächstes Jahr müssen wir also noch ein wenig schneller sein, um Käsekuchen im Ziel genießen zu können. Und so Gott will, sehen wir dann auch wieder jede Menge Flugzeuge.

11.04.10 Zürich-Marathon 42,1 km

Frank
03:18:38
Frank Stiller beim Marathon in Zürich
Frank mit Medaille

Laufbericht von FRANK STILLER:

***LINK ZUR PDF-DATEI***

Frank Stiller beim Marathon in Zürich
Frank beim Marathon in Zürich

11.04.10 Mailand-
Marathon
21,1 km

Susanne
01:51:28
Laufbericht von SUSANNE ELSEL: Zu viele Pannen für eine neue Bestzeit!

Für den traditionellen Frühjahrsmarathon im Jahr 2010 hatte das Komitee der Maadi Runners Cairo/Egypt die Metropole Mailand im nördlichen Italien ausgewählt. Eine Millionenstadt, in der Gegensätze aufeinanderprallen. Eine Stadt, in der Kunst und Kultur und die neuste Mode zu bestaunen sind. Ein Ort, der Touristen aus aller Welt anlockt, ebenso wie Flüchtlinge und illegale Einwanderer aus Nordafrika, was tagtäglich zu Konfrontationen und Gewalt in den Straßen führt. Ein Platz an der Sonne, an dem man gutes Essen (übrigens mehr Risotto als Pasta und Pizza!) und einen edlen Wein zu schätzen weiß.

Insgesamt 36 Maadi Runners aus Ägypten, Syrien, Libyen, Indien, Sri Lanka, den USA, Venezuela, Kanada, Spanien, Holland, Frankreich, Ungarn, Großbritannien und Deutschland waren gekommen, davon 25 Läufer/Innen für den Marathon oder Halbmarathon am Sonntag registriert.

Maadi Runners
Maadi Runners beim Mailand-Marathon 2010

Nachdem wir in den Tagen zuvor traumhaft schönes Wetter und gemeinsam viel Spaß beim Sightseeing hatten, war es am Sonntagmorgen plötzlich 7 Grad kalt, und ein eisiger Wind pfiff durch die Straßen Mailands. Der Himmel war dunkelgrau verhangen. Als aber um 9.20 Uhr der Startschuss fiel, kämpften sich gerade die ersten Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke.

Die Pacemaker trugen leuchtend neon-grüne und orange Luftballons bei sich, die diesjährigen Farben des Mailand-Marathons. Ich ordnete mich bei 3:30h ein, schließlich wollte ich hier "nur" den Halbmarathon laufen. Als es endlich losging, war die Freude groß. Doch außer ein paar hässlicher Häuserzeilen, ein bisschen Industrie, einem Fußballstadion und ein paar grüner Wiesen gab es absolut nichts zu sehen. Die Streckenführung war extrem langweilig und unattraktiv. Und keine jubelnden Zuschauer an der Strecke. Dafür aber reichlich verärgerte Autofahrer, die wild gestikulierend zeigten, wie sehr sie ihren eigenen Marathon verabscheuten, weil man dafür einige ihrer Straßen absperrte. Zu allem Überfluss liefen wir die ersten 20 Km beinahe ausnahmslos in die gleiche Richtung - und zwar immer dem eisig kalten Wind entgegen in die City hinein!!

Völlig entkräftet steuerte ich auf Km 20 zu und freute mich schon auf das nahende Ende, als ich - der großen Menge folgend - falsch abbog. Zum Ziel des HM wäre es rechts herum gegangen, ich aber lief links rum. Eine innere Stimme sagte mir zum Glück recht bald, dass dies der falsche Weg sei. Als ich später zum Anfeuern der Marathonis an genau dieser Stelle stand, entdeckte ich das winzige Schild am Laternenmast, auf dem in Italienisch geschrieben stand "Marathon links, Halbmarathon rechts". Ebenso sah ich den Mann auf der Kreuzung stehen, der selbstverständlich auf Italienisch und sehr zurückhaltend und leise den Weg wies. Aber wie sich später herausstellte, war ich bei Weitem nicht die Einzige, die den falschen Weg gewählt hatte und umkehren musste. Zu allem Überfluss stellten Maadi Runners mit GPS-Uhren im Ziel fest, dass die Strecke fast 700 Meter zu lang war, und dass, obwohl sie an der Kreuzung den richtigen Weg gewählt hatten.

Nach diesem kleinen Ausflug auf die falsche Strecke, hatte sich eine Menge Wut und Verärgerung in mir angestaut. Eigentlich ideal, um auf den letzten 1,1 Km noch mal richtig Tempo zu machen. Die Uhr zeigte 01:51:28 h als ich über die Ziellinie sprintete.

Zieleinlauf
Zieleinlauf

In Anbetracht der widrigen Umstände war ich ganz zufrieden damit und erfreute mich zunächst an den Köstlichkeiten in der Verpflegungsstraße. Dort gab es Bananen, Äpfel, Blutorangen und Zitronen, außerdem Rosinen und Croissants nebst Wasser und Iso-Getränken.

Medaille
Medaille

Und weil es bei den Maadi Runners Tradition ist, dass diejenigen, die nur den HM laufen, die anderen Läufer auf ihren letzten Kilometern unterstützen, lief ich etwa zwei Stunden später erneut mit John (USA) über die Ziellinie. Zuvor hatte ich eine Stunde lang an der Strecke gestanden und laut gejubelt bis die Stimme versagte und geklatscht bis mir die Hände brannten. Vorbeigehende und völlig desinteressierte Italiener hatten kein Verständnis dafür. Schade, Mailand, das war nun wahrlich KEINE Glanzleistung!!!

Zieleinlauf mit John (USA)
Zieleinlauf mit John (USA)

Detail-Ergebnis: Platz 384 insgesamt / Platz 27 Frauen / Platz 6 Altersklasse

14.03.10 28. Celler-
WASA-Lauf
20 km

Sven
01:21:18
Martina
01:45:18

15 km

Maren
01:22:02

10 km

Max
42:45
Ronny
50:48
LAUFTREFF-HANNOVER.DE beim 28. Celler-WASA-Lauf
Nach dem 28. Celler-WASA-Lauf
(v.l.): Martina, Sven, Max, Maren und Ronny

Laufbericht von MAX HOLL: Alle Jahre wieder Celler Wasalauf.

Nach gefühlt 1 Jahr Schnee in der Eilenriede und tatsächlichen 4 Grad Außentemperatur am Sonntag morgen starteten wir mit mageren 5 Lauftreffteilnehmern (absoluter Minusrekord) beim diesjährigen legendären Celler Wasalauf.

Schon vor dem Start gab es einige Schauer und als Ronny und ich um 12:05h an den Start gingen fing es prompt auch wieder an mit Nieselregen. Auf den Strassen und Bürgersteigen war der Split von den langen Winterdiensten auch noch nicht weggeräumt und der Wind pfiff in Böen durch die Gassen von Celle.

Das Teilnehmerfeld war beim Kindelauf (2,5 km) und beim 10 km-Lauf mit jeweils fast 2.500 Teilnehmern trotz des kalten Winters gut besucht. So konnte man auch gut ein bisschen Windschattenlaufen um gut voranzukommen. Ich konnte mich sogar um 1 Minute gegenüber dem letzten Lauf verbessern und freue mich schon auf das Heimspiel beim Hannover Marathon.

Um 13:15h wurde dann das Wetter auch ein bisschen besser und es kam sogar kurz mal die Sonne heraus. Zumindest hörte der Regen auf. Ideale Vorraussetzungen für den 15 / 20 km Lauf an dem Maren, Martina und Sven an den Start gingen. Sven lief wieder wie ein Uhrwerk die vier Runden und kam nach 1:21:18 St. als 10. seiner Altersklasse ins Ziel.

Sven beim Celler-Wasa-Lauf
Sven beim Celler-Wasa-Lauf 2010

Auch Martina und Maren waren zufrieden mit Ihren Zeiten.

Maren beim Celler-Wasa-Lauf
Maren beim Celler-Wasa-Lauf 2010

Nur die Zuschauer hielten bei dem nasskalten Wetter nicht lange durch, so dass beim 15/20 km Lauf bald mehr Läufer als Zuschauer zu sehen waren.

Alles in allem war es aber wieder eine perfekte Organisation des Laufes und wir freuen uns schon auf die nächsten Läufe bei hoffentlich besserem Wetter und höheren Temperaturen. Die Ergebnisse im einzelnen:

10 km-Lauf:

Ronny: 50:48 / Gesamt: 570/1564 / AK M30 103/215
Max: 42:45 / Gesamt 134/1564 / AK M40 51/387

15 km-Lauf:

Maren: 1:22:02 / Gesamt 264/384 / AK W20 9/11

20 km-Lauf:

Martina: 1:45:18 Gesamt 253/411 AK W40 11/32
Sven: 1:21:18 / Gesamt 23/411 / AK M40 10/143

07.03.10 Antalya Marathon 2010

42,1 km

Helmut
04:32:20

Laufbericht von HELMUT BÖTTCHER: Run Antalya 2010 - Lauf in den Frühling, ein toller Saisonauftakt.

Als ich im Dezember 2009 den Run Antalya buchte, hätte ich nicht mit so einem langen Winter gerechnet. Ich bin zwar regelmäßig gelaufen, jedoch habe ich mein Trainingsziel nie umgesetzt. Als ich dann am 5. März (Freitag) begleitet von 2 Läufern und 2 Nichtläufern mit SunExpress nach Antalya flog, hatten wir unsere Laufziele zurückgestuft.

Es war jedenfalls wunderbar am Flughafen die Jacken wegzupacken und mal wieder im Freien einen Tee/Kaffee zu trinken. Das Ganze noch mit Meerblick. Außer uns stiegen im gebuchten Hotel keine weiteren Läufer aus, ich war deshalb zuerst etwas enttäuscht. Aber das Design Hotel The Mamara war ein echter Knaller, tolle Zimmer, toller Garten, toller Service, es machte von Tag zu Tag mehr Spaß dort zu Wohnen. Abend- und Frühstückbuffet wurden im Mamara Tuti serviert, einem wunderbar durchgestylten Raum. Essen und Trinken wurden dort zu einem herrlichen Erlebnis.

Auf der Fahrt zur Startnummernausgabe (Samstag) im Özdilelek Shopping Center führten wir die ersten Fachgespräche mit türkischen und deutschen Läufern. Mit dem Starter-Rucksack ging es zur Nudel (Makarna) Party und auf die erste Shopping-Tour. Im Hotel war für den Rest des Tages Ruhe und Erholung angesagt. Der Wecker wurde auf 6:00 Uhr gestellt und der Kleiderbeutel gepackt. Nach dem Abendessen ging es schnell ins Bett.

Der Transfer zum Start (Sonntag) erfolgte pünktlich um 7:30 Uhr. Endlich wieder unter Läufern. Der Start war vor dem Antalya Museum. Umziehen, Abgabe des Kleiderbeutels, bisschen einlaufen, einige Gespräche, wie üblich fühlten sich die Läufer nicht wohl oder waren schlecht trainiert. Nach dem Absingen der türkischen Nationalhymne ging es zusammen mit den 10 km-Läufern pünktlich um 9:00 Uhr bei herrlichem Wetter auf die Strecke. Die ersten Km führen wobei am Hafen, den Yivli Minarett und dem Hadrianstor. Bei Km 7,5 passierten wir unser Hotel, wo ich lautstark angefeuert wurde. Hedi, meine Frau, war schon mit den Fahrrad auf der Strecke, wenigsten ab und zu mal ein bekanntes Gesicht. Vorbei am Düden Wasserfall ging es auf der wunderschönen Küstenstraße Richtung Lara. Vor den Hotels wurde man immer wieder angefeuert, sonst war es sehr ruhig an der Strecke. Gut das Hedi mit dem Fahrrad unterwegs war. Hinter den Sera Hotel (Km 14) ging es weiter auf der Strandpromenade weiter Richtung Lara Beach. Bei Km 17 ging es zurück auf die Landstraße, 6 Km immer geradeaus in einer öden Landschaft zu Wendepunkt (Km 23). Auf den nächsten 10 Km gab es kaum Abwechselung, es ging weitgehend auf der gleichen Strecke zurück nach Lara. Gegen Mittag wurde es immer wärmer, gut dass es genug Verpflegungsstellen und Hedi gab.

Helmut bei 'Run Antalya 2010'
Helmut bei 'Run Antalya 2010'

Ab Km 30 fiel mir das Laufen sehr schwer, ich musste die ersten Gehpausen einlegen. Der Marathon hat mich mal wieder besiegt. Ich war so froh, immer wieder Hedi zu sehen. In Lara ging es bergauf zu der schönen Küstenstraße. Vorbei am Düden Wasserfall, dem Mamara Hotel quälte ich mich Richtung Ziel, dem Atatürk Station. Ohne die Cola von Hedi wäre ich wahrscheinlich nie angekommen. Es war so schön endlich ins Atatürk Station einzulaufen, 4 Stunden und 33 Minuten war ich unterwegs, etwas enttäuscht, aber auch froh angekommen zu sein.

Medaille 'Run Antalya 2010'
Medaille bei 'Run Antalya 2010'

2 Stunden später spielte ich schon wieder mit den Gedanken, 2011 nochmals den Marathon in Antalya anzugehen, dann aber unter 4 Stunden. Meine Begleiter hatten ihren Halbmarathon schon lange hinter sich, auch sie fanden die Strecke schwer und hatten unterwegs auch einige Probleme. Hedi hatte ebenfalls mit der Strecke und Hitze zu kämpfen, das ganze auf einem Fahrrad ohne Federung und mit Herrensattel, alle Achtung für die Leistung. Bis zur Abschiedfeier am Sonntagabend waren wir alle wieder auf den Beinen. Ein langer türkischer Abend mit Bauchtanz, Folklore, Einmannband und Pascha Fotos lag vor uns. Zusammen mit weiteren 700 Paketläufern feierten wir die Teilnahme am Run Antalya 2010. Viele werden 2011 wieder dabei sein, auch ich spiele mit dem Gedanken!

Die neue Woche begann mit dem eigentlichen Urlaub, aus Läufern wurden Touristen. Am Montag haben wir uns schön ruhig zu Fuß Antalya angesehen. Die Altstadt, den Hafen, den Basar und zwischendurch immer wieder Teepausen und bisschen Shopping. Die nächsten 3 Tage waren wir unterwegs in Side, Manavgat, Termessos, Phaselis und Kemer. Tolle Landschaften, nette Begegnungen, viele antike Ruinen, schönes Wetter mit viel Sonne bleiben in guter Erinnerung. Den letzten Tag verbrachten wir nochmals in Antalya, Besichtigung des Museums und das Schuh- und Andenkenshopping waren die Schwerpunkte. Im Hotel ging es nochmals ins Türkische Bad, nach den Abendessen wurden die Koffer gepackt, mitten in der Nacht ging es zurück nach Hannover.

Öger Tours hat einen tollen Run Antalya veranstaltet. Läufern und Begleitpersonen empfehle ich den Run Antalya 2011 und ich hoffe, auch wieder dabei zu sein.